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- Analatresie
- Definition:Die Analatresie ist eine angeborene Fehlbildung, bei der der Anus nicht durchgängig ist.
Oberbegriff für Anorektalfehlbildungen (bezeichnet aber im engeren Sinne nur den Verschluss des Analkanals): Sie tritt bei jeder 2.500. bis 3.000. Geburt auf, d.h. pro Jahr sind ca. 250 Kinder in Deutschland betroffen. In der Regel ist die Analatresie mit einer Fistel (Verbindungsgang) zwischen dem Enddarm und der Haut oder dem Urogenitaltrakt vergesellschaftet. Bei Mädchen kann die Extremform einer so genannten Kloakenfehlbildung auftreten, bei der sowohl Blase/Harnröhre, Gebärmutter/Scheide als auch Enddarm betroffen sind und für alle drei Systeme nur eine einzige Öffnung nach außen existiert.