Hier finden Sie Erklärungen verschiedener Fachbegriffe in alphabetischer Reihenfolge.
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Glossar

Aganglionose
Definition:
Fehlen von Nervenzellen in der Darmwand
Definition:
Fehlen von Nervenzellen in der Darmwand
Agenesie
Definition:
vollständiges Fehlen einer Gewebe- oder Organanlage als früheste und schwerste Form einer Hemmungsfehlbildung
Definition:
vollständiges Fehlen einer Gewebe- oder Organanlage als früheste und schwerste Form einer Hemmungsfehlbildung
Analatresie
Definition:
Die Analatresie ist eine angeborene Fehlbildung, bei der der Anus nicht durchgängig ist.

Oberbegriff für Anorektalfehlbildungen (bezeichnet aber im engeren Sinne nur den Verschluss des Analkanals):

Sie tritt bei jeder 2.500. bis 3.000. Geburt auf, d.h. pro Jahr sind ca. 250 Kinder in Deutschland betroffen. In der Regel ist die Analatresie mit einer Fistel (Verbindungsgang) zwischen dem Enddarm und der Haut oder dem Urogenitaltrakt vergesellschaftet. Bei Mädchen kann die Extremform einer so genannten Kloakenfehlbildung auftreten, bei der sowohl Blase/Harnröhre, Gebärmutter/Scheide als auch Enddarm betroffen sind und für alle drei Systeme nur eine einzige Öffnung nach außen existiert.

Definition:
Die Analatresie ist eine angeborene Fehlbildung, bei der der Anus nicht durchgängig ist.

Oberbegriff für Anorektalfehlbildungen (bezeichnet aber im engeren Sinne nur den Verschluss des Analkanals):

Sie tritt bei jeder 2.500. bis 3.000. Geburt auf, d.h. pro Jahr sind ca. 250 Kinder in Deutschland betroffen. In der Regel ist die Analatresie mit einer Fistel (Verbindungsgang) zwischen dem Enddarm und der Haut oder dem Urogenitaltrakt vergesellschaftet. Bei Mädchen kann die Extremform einer so genannten Kloakenfehlbildung auftreten, bei der sowohl Blase/Harnröhre, Gebärmutter/Scheide als auch Enddarm betroffen sind und für alle drei Systeme nur eine einzige Öffnung nach außen existiert.

Analprolaps
Definition:
Vorfall der Analschleimhaut vor die Analöffnung
Definition:
Vorfall der Analschleimhaut vor die Analöffnung
Analstenose
Definition:
angeborene oder erworbene Verengung des Anus
Definition:
angeborene oder erworbene Verengung des Anus
Analstriktur
Definition:
(hochgradige) narbige Verengung des Anus (i. d. Regel postoperativ)
Definition:
(hochgradige) narbige Verengung des Anus (i. d. Regel postoperativ)
Anastomose
Definition:
natürliche oder operativ geschaffene Verbindung zw. zwei Hohlorganen z.B. Darmanastomose

nach Entfernen eines erkrankten Darmabschnitts (Resektion) werden die beiden gesunden Darmenden wieder miteinander verbunden

Definition:
natürliche oder operativ geschaffene Verbindung zw. zwei Hohlorganen z.B. Darmanastomose

nach Entfernen eines erkrankten Darmabschnitts (Resektion) werden die beiden gesunden Darmenden wieder miteinander verbunden

Anatomie
Definition:
Lehre vom Aufbau des Organismus; Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen
Definition:
Lehre vom Aufbau des Organismus; Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen
anorektal
den After und den Mastdarm (= Rektum) betreffend
den After und den Mastdarm (= Rektum) betreffend
anorektale Fehlbildung
Definition:
Es ist kein Darmausgang vorhanden oder dieser mündet an einer falschen Stelle (Fistel). Viele Betroffene haben weitere Fehlbildungen, z.B. im Bereich der Harnwege, der Geschlechtsorgane oder des Herzens.

In Deutschland wird etwa jeden zweiten Tag ein Kind mit einer anorektalen Fehlbildung geboren. Meist ist kein Darmausgang vorhanden oder dieser mündet an einer falschen Stelle. Daher muss er neu angelegt bzw. verlegt werden. Nach den Operationen verbleiben jedoch häufig verschiedene Probleme, die einer fachlich kompetenten Nachbetreuung bedürfen.

Mehr als die Hälfte der Betroffenen haben weitere Fehlbildungen, z.B. im Bereich der Harnwege, der Geschlechtsorgane oder des Herzens. Dies muss bei Diagnosestellung abgeklärt werden.

Definition:
Es ist kein Darmausgang vorhanden oder dieser mündet an einer falschen Stelle (Fistel). Viele Betroffene haben weitere Fehlbildungen, z.B. im Bereich der Harnwege, der Geschlechtsorgane oder des Herzens.

In Deutschland wird etwa jeden zweiten Tag ein Kind mit einer anorektalen Fehlbildung geboren. Meist ist kein Darmausgang vorhanden oder dieser mündet an einer falschen Stelle. Daher muss er neu angelegt bzw. verlegt werden. Nach den Operationen verbleiben jedoch häufig verschiedene Probleme, die einer fachlich kompetenten Nachbetreuung bedürfen.

Mehr als die Hälfte der Betroffenen haben weitere Fehlbildungen, z.B. im Bereich der Harnwege, der Geschlechtsorgane oder des Herzens. Dies muss bei Diagnosestellung abgeklärt werden.

anovestibuläre Fistel
Definition:
Fistel zwischen Analkanal und Scheidenvorhof
Definition:
Fistel zwischen Analkanal und Scheidenvorhof
anteriore Analektopie
Definition:
Verlagerung (des Afters) weiter nach vorne (ventral)
Definition:
Verlagerung (des Afters) weiter nach vorne (ventral)
Anus praeter, Kolostoma
Definition:
künstlicher Dickdarmausgang
Definition:
künstlicher Dickdarmausgang
ARM
Akronym von:
anorectal malformation (engl.) = anorektale Fehlbildung

Oberbegriff für alle Fehlbildungen des Enddarms und der Analöffnung

Akronym von:
anorectal malformation (engl.) = anorektale Fehlbildung

Oberbegriff für alle Fehlbildungen des Enddarms und der Analöffnung

Assoziation
Definition:
Zusammentreffen mehrerer Symptome
Definition:
Zusammentreffen mehrerer Symptome
Biofeedback
Definition:

verhaltenstherapeutische Methode, bei der Veränderungen einer normalerweise unbewussten Körperfunktion (z.B. Puls, Anspannung der willkürlich  beherrschbaren Teile der Beckenbodenmuskulatur) mittels physiologischer Messungen (z.B. Pulsfrequenzmessung, Messung der Muskelspannung oder des im Rektum aufgebauten Druckes) dem Bewusstsein durch Töne oder optische Signale zugänglich gemacht werden.
Der Patient lernt durch diese Rückkopplung, die bewusst gemachten Körperfunktionen zu kontrollieren.

Definition:

verhaltenstherapeutische Methode, bei der Veränderungen einer normalerweise unbewussten Körperfunktion (z.B. Puls, Anspannung der willkürlich  beherrschbaren Teile der Beckenbodenmuskulatur) mittels physiologischer Messungen (z.B. Pulsfrequenzmessung, Messung der Muskelspannung oder des im Rektum aufgebauten Druckes) dem Bewusstsein durch Töne oder optische Signale zugänglich gemacht werden.
Der Patient lernt durch diese Rückkopplung, die bewusst gemachten Körperfunktionen zu kontrollieren.

Biopsie
Entnahme einer Gewebeprobe
Entnahme einer Gewebeprobe
bougieren
Definition:

Dehnen z.B. von Stenosen, Maßnahme zur Verhinderung von Analstrikturen: Bougiert wird mit Hilfe von Hegar-Stiften aus Metall.

Definition:

Dehnen z.B. von Stenosen, Maßnahme zur Verhinderung von Analstrikturen: Bougiert wird mit Hilfe von Hegar-Stiften aus Metall.

Bowel Management
Definition:
Darmtrainingsmethode

therapeutisches Konzept zur Behandlung von Stuhlinkontinenz und Obstipation. Ziel ist die vollständige Entleerung des Dickdarms für die Dauer von 24 Std., was eine Verbesserung der Lebensqualität (soziale Kontinenz) bedeutet.

Das BM besteht u. a. aus individuell, abgestimmten Darmspülungen/Einläufen, teilweise in Kombination mit Diät und Medikamenten.

Definition:
Darmtrainingsmethode

therapeutisches Konzept zur Behandlung von Stuhlinkontinenz und Obstipation. Ziel ist die vollständige Entleerung des Dickdarms für die Dauer von 24 Std., was eine Verbesserung der Lebensqualität (soziale Kontinenz) bedeutet.

Das BM besteht u. a. aus individuell, abgestimmten Darmspülungen/Einläufen, teilweise in Kombination mit Diät und Medikamenten.

Damm
Definition:
beim Mädchen: Region zwischen Scheidenhinterwand und analer Sollstelle; beim Jungen: Region zwischen Hodensack und analer Sollstelle
Definition:
beim Mädchen: Region zwischen Scheidenhinterwand und analer Sollstelle; beim Jungen: Region zwischen Hodensack und analer Sollstelle
Defäkation
Definition:
Stuhlentleerung
Definition:
Stuhlentleerung
distales Kolostogramm
Kontrastdarstellung des nach analwärts führenden Darmschenkels
Kontrastdarstellung des nach analwärts führenden Darmschenkels
Down Syndrom
Definition:
genetische Erkrankung, bei der das Chromosom 21 dreifach vorliegt
Definition:
genetische Erkrankung, bei der das Chromosom 21 dreifach vorliegt
Dysganglionose
Störung der Nervenzellverteilung in der Darmwand
Störung der Nervenzellverteilung in der Darmwand
Dysplasie
Definition:
Fehlentwicklung, minderwertige Anlage
Definition:
Fehlentwicklung, minderwertige Anlage
Endoskop
Definition:
Instrument zur Untersuchung (Endoskopie) der Innenflächen von Hohlorganen (z.B. Magen-Darm-Kanal, Blase, Rektum)
Definition:
Instrument zur Untersuchung (Endoskopie) der Innenflächen von Hohlorganen (z.B. Magen-Darm-Kanal, Blase, Rektum)
Endoskopie
Spiegelung/Betrachten einer Körperhöhle durch Einführen eines optischen Instruments
Spiegelung/Betrachten einer Körperhöhle durch Einführen eines optischen Instruments
Enterokolitis
(Schleimhaut-)Entzündung des Dickdarms
(Schleimhaut-)Entzündung des Dickdarms
Epispadie
Definition:
Spaltung der Harnröhre

Sie bildet eine nach oben offene Rinne und es ist kein Blasenhalsschließmuskel vorhanden.

Definition:
Spaltung der Harnröhre

Sie bildet eine nach oben offene Rinne und es ist kein Blasenhalsschließmuskel vorhanden.

Ergotherapie
Definition:
muskelaufbauende, die Motorik verbessernde Übungen
Definition:
muskelaufbauende, die Motorik verbessernde Übungen
Fistel
angeborene oder erworbene Verbindung zwischen Körperhöhlen bzw. zwei Hohlorganen bzw. zwischen einem Hohlorgan und der Körperoberfläche
angeborene oder erworbene Verbindung zwischen Körperhöhlen bzw. zwei Hohlorganen bzw. zwischen einem Hohlorgan und der Körperoberfläche
Ganglion (Mz. Ganglien)
Anhäufung/Ansammlung von Nervenzellen im peripheren oder autonomen Nervensystem, z.B. des parasympathischen (autonomen) Nervensystems in der Darmwands
Anhäufung/Ansammlung von Nervenzellen im peripheren oder autonomen Nervensystem, z.B. des parasympathischen (autonomen) Nervensystems in der Darmwands
genetisch
Definition:
erblich bedingt, die Vererbung betreffend
Definition:
erblich bedingt, die Vererbung betreffend
Harntransportstörung
Störung des Harnflusses, z.B. Abflussstörung (Hydronephrose) oder Störung der Flussrichtung (vesikouretraler Reflux)
Störung des Harnflusses, z.B. Abflussstörung (Hydronephrose) oder Störung der Flussrichtung (vesikouretraler Reflux)
Hegar-Stifte
runde Metallstäbe mit unterschiedlichen Durchmessern zur schrittweisen Dehnung des neu angelegten oder verengten Anus
runde Metallstäbe mit unterschiedlichen Durchmessern zur schrittweisen Dehnung des neu angelegten oder verengten Anus
Histochemie
Spezialgebiet der Histologie: Nachweis biochemischer Sustanzen in Gewebsschnitten durch Farbreaktionen, die mit dem Mikroskop beobachtet werden
Spezialgebiet der Histologie: Nachweis biochemischer Sustanzen in Gewebsschnitten durch Farbreaktionen, die mit dem Mikroskop beobachtet werden

 

 

Histologie
Definition:

Gewebelehre; Teilgebiet der Biologie und Medizin.
Untersucht werden mikrometerdünne gefärbte Schnittpräparate von Gewebsproben mit dem Mikroskop.

Definition:

Gewebelehre; Teilgebiet der Biologie und Medizin.
Untersucht werden mikrometerdünne gefärbte Schnittpräparate von Gewebsproben mit dem Mikroskop.

HSCR
angloamerikanische Bezeichnung für Morbus Hirschsprung


angloamerikanische Bezeichnung für Morbus Hirschsprung


Hydronephrose
angeborene (Begleitfehlbildung) oder erworbene Harnabflussstörung aus dem Nierenbecken mit Weitstellung des Nierenbecken-Kelch-Systems, die unbehandelt zu einer Nierenfunktionsstörung führen kann
angeborene (Begleitfehlbildung) oder erworbene Harnabflussstörung aus dem Nierenbecken mit Weitstellung des Nierenbecken-Kelch-Systems, die unbehandelt zu einer Nierenfunktionsstörung führen kann
Hydrosonographie
Definition:
Ultraschalluntersuchung des Dickdarms, der über einen durch den Anus eingeführten dünnen Schlauch mit Wasser oder Kochsalzlösung sichtbar gemacht wird
Definition:
Ultraschalluntersuchung des Dickdarms, der über einen durch den Anus eingeführten dünnen Schlauch mit Wasser oder Kochsalzlösung sichtbar gemacht wird
Hypoganglionose
Definition:

Form der Dysganglionose: Die Anzahl der intramuralen (innerhalb der Darmwand gelegenen) Ganglienzellen ist um den Faktor 10 und die Dichte der Nervenfasern um den Faktor 5 vermindert. Die Anzahl der Nervenzellen des Plexus myenterikus ist auf 50% des Normalen verringert, der Abstand zwischen den Ganglien verdoppelt, ihre durchschnittliche Größe entspricht einem Drittel des Gesunden. Eine Hypoganglionose kann nur aus dem Plexus myenterikus gestellt werden, d.h. aus Ganzwandbiopsien und nicht aus Saugbiopsien.

Definition:

Form der Dysganglionose: Die Anzahl der intramuralen (innerhalb der Darmwand gelegenen) Ganglienzellen ist um den Faktor 10 und die Dichte der Nervenfasern um den Faktor 5 vermindert. Die Anzahl der Nervenzellen des Plexus myenterikus ist auf 50% des Normalen verringert, der Abstand zwischen den Ganglien verdoppelt, ihre durchschnittliche Größe entspricht einem Drittel des Gesunden. Eine Hypoganglionose kann nur aus dem Plexus myenterikus gestellt werden, d.h. aus Ganzwandbiopsien und nicht aus Saugbiopsien.

Hypomotilität
Definition:
geringe Darmbewegung
Definition:
geringe Darmbewegung
Hypospadie
Definition:

bei Jungen: angeborene Fehlbildung der Harnröhrenmündung
Sie liegt nicht an der Spitze der Eichel, sondern an der Unterseite des Penis, im Extremfall am Übergang vom Hodensack zur Penisbasis. Zusätzlich ist die Vorhaut nicht zum Ring geschlossen (sog. dorsale Schürze) und es gibt häufig Krümmungen und/oder Torsionen des Penis.

bei Mädchen: Mündung der Harnröhre in der Scheidenvorderwand. (Begleitfehlbildung)

Definition:

bei Jungen: angeborene Fehlbildung der Harnröhrenmündung
Sie liegt nicht an der Spitze der Eichel, sondern an der Unterseite des Penis, im Extremfall am Übergang vom Hodensack zur Penisbasis. Zusätzlich ist die Vorhaut nicht zum Ring geschlossen (sog. dorsale Schürze) und es gibt häufig Krümmungen und/oder Torsionen des Penis.

bei Mädchen: Mündung der Harnröhre in der Scheidenvorderwand. (Begleitfehlbildung)

Ileostoma
Definition:
künstl. Ausgang des Dünndarms, künstl. Dünndarmfistel
Definition:
künstl. Ausgang des Dünndarms, künstl. Dünndarmfistel
Ileum
Dünndarmabschnitt, der in den Dickdarm mündet
Dünndarmabschnitt, der in den Dickdarm mündet
Ileus
Störung der Darmpassage mit lebensbedrohlichen Folgen, wenn der Verschluss nicht unverzüglich operativ behoben wird
Störung der Darmpassage mit lebensbedrohlichen Folgen, wenn der Verschluss nicht unverzüglich operativ behoben wird
Inkontinenz
Definition:
Unvermögen, Harn oder Stuhlgang willentlich zurückzuhalten und an einem selbstgewählten Ort zu einer selbstgewählten Zeit zu entleeren
Definition:
Unvermögen, Harn oder Stuhlgang willentlich zurückzuhalten und an einem selbstgewählten Ort zu einer selbstgewählten Zeit zu entleeren
Intestinaltrakt
Definition:
zum Darmkanal Gehörendes, Eingeweide
Definition:
zum Darmkanal Gehörendes, Eingeweide
kardiovaskulär
Definition:
Herz und Gefäße betreffend
Definition:
Herz und Gefäße betreffend
katheterisieren
Definition:
Einführen eines Katheters (=speziell geformter dünner Schlauch aus Kunststoff oder Silikon) z.B. über die Harnröhre in die Harnblase, um z.B. die Blase zu entleeren
Definition:
Einführen eines Katheters (=speziell geformter dünner Schlauch aus Kunststoff oder Silikon) z.B. über die Harnröhre in die Harnblase, um z.B. die Blase zu entleeren
kaudal
Definition:
am unteren Körperende gelegen
Definition:
am unteren Körperende gelegen
kaudales Regressionssyndrom
Definition:
Spektrum angeborener Fehlbildungen von einfacher Analatresie über das Fehlen des Kreuzbeins (=Sakrum), lumbaler Wirbel, bis hin zu der schwersten Form mit Fusion der unteren Extremitäten

Kaudales Regressions-Syndrom beschreibt ein Spektrum von angeborenen Fehlbildungen, die zwischen einfacher Analatresie über das Fehlen des Kreuzbeins (=Sakrum), lumbaler und möglicherweise unterer toraculer Wirbel, bis hin zu der schwersten Form mit Fusion der unteren Extremitäten (bekannt als Sirenomelie oder „Meeresjungfrau-Syndrom”) gehen. Echte kaudale Regression kommt ca. einmal bei 60.000 Geburten vor, mit dem Verhältnis Junge / Mädchen von 2,7:1. Patienten mit kaudaler Regression haben neurologische Anomalien, die im Schweregrad zwischen einer milden Beeinträchtigung der Blasenkontrolle bis hin zur totalen motorischen und sensorische Lähmung (unterhalb der eigentlichen Fehlbildung) schwanken. 

Definition:
Spektrum angeborener Fehlbildungen von einfacher Analatresie über das Fehlen des Kreuzbeins (=Sakrum), lumbaler Wirbel, bis hin zu der schwersten Form mit Fusion der unteren Extremitäten

Kaudales Regressions-Syndrom beschreibt ein Spektrum von angeborenen Fehlbildungen, die zwischen einfacher Analatresie über das Fehlen des Kreuzbeins (=Sakrum), lumbaler und möglicherweise unterer toraculer Wirbel, bis hin zu der schwersten Form mit Fusion der unteren Extremitäten (bekannt als Sirenomelie oder „Meeresjungfrau-Syndrom”) gehen. Echte kaudale Regression kommt ca. einmal bei 60.000 Geburten vor, mit dem Verhältnis Junge / Mädchen von 2,7:1. Patienten mit kaudaler Regression haben neurologische Anomalien, die im Schweregrad zwischen einer milden Beeinträchtigung der Blasenkontrolle bis hin zur totalen motorischen und sensorische Lähmung (unterhalb der eigentlichen Fehlbildung) schwanken. 

Kernspintomographie
Definition:

Im Gegensatz zu konventionellem Röntgen bzw. Computer-Tomographie wird hierbei nicht im Körper absorbierte, ionisierende Strahlung, sondern jene Energie gemessen, die unter Einfluss eines von außen angelegten, starken Magnetfelds aus dem Körper in Form von elektromagnetischen Wellen austritt. Die Signale einer aus verschiedenen Positionen abgetasteten Körperschicht werden mittels eines Computers zu einem zwei- oder dreidimensionalen Bild verrechnet und dargestellt.

Definition:

Im Gegensatz zu konventionellem Röntgen bzw. Computer-Tomographie wird hierbei nicht im Körper absorbierte, ionisierende Strahlung, sondern jene Energie gemessen, die unter Einfluss eines von außen angelegten, starken Magnetfelds aus dem Körper in Form von elektromagnetischen Wellen austritt. Die Signale einer aus verschiedenen Positionen abgetasteten Körperschicht werden mittels eines Computers zu einem zwei- oder dreidimensionalen Bild verrechnet und dargestellt.

Kloakenekstrophie
Definition:
komplexe und schwerste Form anorektaler Fehlbildung (vesiko-intestinale Fissur)

Sie ist zwingend mit einer Omphalozele und einer Meningozele kombiniert. Die ekstrophierte Blasenschleimhaut wir durch ein ebenfalls ekstrophiertes Darmfeld in zwei Hälften geteilt. Am Darmfeld sind mindestens zwei Öffnungen zu erkennen: eine obere, durch die der Dünndarm meist rüsselförmig prolabiert, und eine untere, die in den rudimentären, blind endenden Dickdarm führt. Dazu gehören ein gespaltenes äußeres Genitale, ein gespaltenes knöchernes Becken und Begleitfehlbildungen. Blase und Darm liegen offen auf der Bauchdecke.

Definition:
komplexe und schwerste Form anorektaler Fehlbildung (vesiko-intestinale Fissur)

Sie ist zwingend mit einer Omphalozele und einer Meningozele kombiniert. Die ekstrophierte Blasenschleimhaut wir durch ein ebenfalls ekstrophiertes Darmfeld in zwei Hälften geteilt. Am Darmfeld sind mindestens zwei Öffnungen zu erkennen: eine obere, durch die der Dünndarm meist rüsselförmig prolabiert, und eine untere, die in den rudimentären, blind endenden Dickdarm führt. Dazu gehören ein gespaltenes äußeres Genitale, ein gespaltenes knöchernes Becken und Begleitfehlbildungen. Blase und Darm liegen offen auf der Bauchdecke.

Kloakenfehlbildung
Definition:
Harnröhre, Scheide und Darm münden in einem gemeinsamen Kanal (Kloake) nach außen

Sonderform der anorektalen Malformation beim Mädchen:
Harnröhre, Scheide und Darm münden in einem gemeinsamen Kanal (Kloake) nach außen

Definition:
Harnröhre, Scheide und Darm münden in einem gemeinsamen Kanal (Kloake) nach außen

Sonderform der anorektalen Malformation beim Mädchen:
Harnröhre, Scheide und Darm münden in einem gemeinsamen Kanal (Kloake) nach außen

Kolon
Dickdarm
Dickdarm
Kolostomie
Definition:
Anlegen eines Anus praeter (künstlicher Darmausgang)
Definition:
Anlegen eines Anus praeter (künstlicher Darmausgang)
kongenital
angeboren
angeboren
Kontinenz
Definition:
Fähigkeit, Stuhl beziehungsweise Urin zu halten und kontrolliert zu einer passenden Zeit und an einem passenden Ort auszuscheiden
Definition:
Fähigkeit, Stuhl beziehungsweise Urin zu halten und kontrolliert zu einer passenden Zeit und an einem passenden Ort auszuscheiden
Laxativ
Definition:
Abführmittel
Definition:
Abführmittel
Manometrie
Druckmessung
Druckmessung
Mastdarm
Definition:
unterster Abschnitt des Dickdarms

Hier wird der Kot vor dem Absetzen zwischengespeichert und löst so beim Gesunden den Stuhldrang aus.

Definition:
unterster Abschnitt des Dickdarms

Hier wird der Kot vor dem Absetzen zwischengespeichert und löst so beim Gesunden den Stuhldrang aus.

Megacolon
Definition:
massive Erweiterung des Dickdarms
Definition:
massive Erweiterung des Dickdarms
Megaureter
Definition:

krankhafte Erweiterung eines Harnleiters (Ureter)

Definition:

krankhafte Erweiterung eines Harnleiters (Ureter)

Mekonium
Definition:
Kindspech, erster Stuhl während oder nach der Geburt
Definition:
Kindspech, erster Stuhl während oder nach der Geburt
Meningozele
Definition:
angeborene Spaltfehlbildung der Rückenmarkshäute und der Wirbelsäule

Spaltbildung einzelner oder mehrerer Wirbelbögen und der Rückenweichteile (Muskulatur, subkutanes Fettgewebe), durch die sich Anteile der Rückenmarkshäute vorwölben. Das Rückenmark selbst ist intakt.

Definition:
angeborene Spaltfehlbildung der Rückenmarkshäute und der Wirbelsäule

Spaltbildung einzelner oder mehrerer Wirbelbögen und der Rückenweichteile (Muskulatur, subkutanes Fettgewebe), durch die sich Anteile der Rückenmarkshäute vorwölben. Das Rückenmark selbst ist intakt.

Miktion
Definition:
Harnlassen, aktives Ausscheiden von Urin
Definition:
Harnlassen, aktives Ausscheiden von Urin
Miktions-Cyst-Urethrographie
Definition:

meist retrograde (mit einem Katheter über die Harnröhre in die Blase) Kontrastmittelfüllung der Blase und anschließende Röntgenuntersuchung des ableitenden Harnsystems vor, während und nach Miktion (Harnausscheidung)

Definition:

meist retrograde (mit einem Katheter über die Harnröhre in die Blase) Kontrastmittelfüllung der Blase und anschließende Röntgenuntersuchung des ableitenden Harnsystems vor, während und nach Miktion (Harnausscheidung)

minimal invasive Chirurgie
Definition:
endoskopisches Operationsverfahren ohne operative Eröffnung einer Körperhöhle

OP, bei der möglichst wenig (gesundes) Gewebe beeinträchtigt/geschädigt werden soll

Definition:
endoskopisches Operationsverfahren ohne operative Eröffnung einer Körperhöhle

OP, bei der möglichst wenig (gesundes) Gewebe beeinträchtigt/geschädigt werden soll

Morbus Hirschsprung
Definition:
Morbus Hirschsprung (auch kongenitales Megakolon, Aganglionose, HSCR): Bei den Betroffenen fehlen in einem unterschiedlich langen Teil der Darmwand sowie im inneren Schließmuskel Nervenzellen.

Morbus Hirschsprung wird auch als kongenitales Megakolon, Aganglionose oder auch HSCR bezeichnet.
Jeden zweiten bis dritten Tag wird in Deutschland ein Kind mit Morbus Hirschsprung, ebenfalls eine angeborene Fehlbildung des Enddarms, geboren.
Bei den Betroffenen fehlen in einem unterschiedlich langen Teil der Darmwand sowie im inneren Schließmuskel Nervenzellen. Nach Entfernung des betroffenen Darmabschnitts ist ebenfalls eine konsequente und kompetente Nachsorge notwendig.

--> mehr

Definition:
Morbus Hirschsprung (auch kongenitales Megakolon, Aganglionose, HSCR): Bei den Betroffenen fehlen in einem unterschiedlich langen Teil der Darmwand sowie im inneren Schließmuskel Nervenzellen.

Morbus Hirschsprung wird auch als kongenitales Megakolon, Aganglionose oder auch HSCR bezeichnet.
Jeden zweiten bis dritten Tag wird in Deutschland ein Kind mit Morbus Hirschsprung, ebenfalls eine angeborene Fehlbildung des Enddarms, geboren.
Bei den Betroffenen fehlen in einem unterschiedlich langen Teil der Darmwand sowie im inneren Schließmuskel Nervenzellen. Nach Entfernung des betroffenen Darmabschnitts ist ebenfalls eine konsequente und kompetente Nachsorge notwendig.

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Motilität
Definition:
unwillkürlich, vegetativ gesteuerte Bewegungsabläufe

Gesamtheit der unwillkürlichen, vegetativ gesteuerten Muskelbewegungen
Beispiel: Peristaltik = fortschreitende Bewegung in Hohlorganen wie Magen, Darm oder Ureter (Harnleiter)

Definition:
unwillkürlich, vegetativ gesteuerte Bewegungsabläufe

Gesamtheit der unwillkürlichen, vegetativ gesteuerten Muskelbewegungen
Beispiel: Peristaltik = fortschreitende Bewegung in Hohlorganen wie Magen, Darm oder Ureter (Harnleiter)

MRT
Akronym von:
Magnet-Resonanz-Tomografie = Kernspin-Tomografie

(schnitt-)bildgebendes Verfahren zur Darstellung der inneren Organe mit Hilfe von Magnetfeldern, d. h. ohne Röntgenstrahlen oder andere ionisierende Strahlen

Akronym von:
Magnet-Resonanz-Tomografie = Kernspin-Tomografie

(schnitt-)bildgebendes Verfahren zur Darstellung der inneren Organe mit Hilfe von Magnetfeldern, d. h. ohne Röntgenstrahlen oder andere ionisierende Strahlen

Mukosa
Schleimhaut
Schleimhaut
Mukosaektropie
Definition:
Vorwölbung von Darmschleimhaut am Neoanus nach außen
Definition:
Vorwölbung von Darmschleimhaut am Neoanus nach außen
Myelomeningocele
Definition:
angeborene Fehlbildung des Rückenmarks und der Wirbelsäule

schwerste und zugleich häufigste Form der angeborenen Neuralrohrdefekte: Spaltbildung mehrerer Wirbelbögen sowie von Rückenmarkshäuten und
Rückenmark; immer mit Ausfall von Nervenfunktionen verbunden

Definition:
angeborene Fehlbildung des Rückenmarks und der Wirbelsäule

schwerste und zugleich häufigste Form der angeborenen Neuralrohrdefekte: Spaltbildung mehrerer Wirbelbögen sowie von Rückenmarkshäuten und
Rückenmark; immer mit Ausfall von Nervenfunktionen verbunden

Neoanus
Definition:
operativ angelegte Analöffnung
Definition:
operativ angelegte Analöffnung
Neovagina
Definition:

Scheidenersatz durch nicht primär als Scheide angelegtes Gewebe, z.B. durch Haut oder durch Darmsegmente

Definition:

Scheidenersatz durch nicht primär als Scheide angelegtes Gewebe, z.B. durch Haut oder durch Darmsegmente

neurogene Blase(nentleerungsstörung)
Definition:

angeborene oder erworbene, durch Schädigung von Nervenstrukturen
verursachte Störung der Blasenentleerung mit unterschiedlichen urologischen Symptomen (z. B. Urin-Inkontinenz, Harnstau, Restharn)

Definition:

angeborene oder erworbene, durch Schädigung von Nervenstrukturen
verursachte Störung der Blasenentleerung mit unterschiedlichen urologischen Symptomen (z. B. Urin-Inkontinenz, Harnstau, Restharn)

Obstipation
Definition:
Verstopfung

zu seltene und/oder unvollständige und/oder zu harte Stuhlentleerung, die mit Begleitsymptomen einhergeht

Definition:
Verstopfung

zu seltene und/oder unvollständige und/oder zu harte Stuhlentleerung, die mit Begleitsymptomen einhergeht

OEIS-Syndrom
Definition:
Omphalozele-Exstrophie-Imperforate Anus-Spina bifida; (Imperforate Anus = Analatresie)
Definition:
Omphalozele-Exstrophie-Imperforate Anus-Spina bifida; (Imperforate Anus = Analatresie)
Omphalozele
Definition:
Bauchwanddefekt im Bereich des Nabelschnuransatzes

Es handelt sich um eine Bauchwandhernie (= Bauchwandbruch) in die Basis des Nabelschnuransatzes hinein. Bruchinhalt ist neben Dünn- und Dickdarmschlingen in 80 % der Fälle auch ein Teil der Leber.

Definition:
Bauchwanddefekt im Bereich des Nabelschnuransatzes

Es handelt sich um eine Bauchwandhernie (= Bauchwandbruch) in die Basis des Nabelschnuransatzes hinein. Bruchinhalt ist neben Dünn- und Dickdarmschlingen in 80 % der Fälle auch ein Teil der Leber.

Ösophagusatresie
Definition:
angeborener Verschluss der Speiseröhre
Definition:
angeborener Verschluss der Speiseröhre
Osteopathie
Definition:

Osteopathie umfasst manuelle (mit den Händen durchgeführte) Diagnostik und Therapie am Bewegungssystem, den inneren Organen und am Nervensystem als
ganzheitliche Heilmethode. Die Therapie stellt den Abbau von Blockaden und die Wiederherstellung des Gleichgewichts aller Körpersysteme in den Mittelpunkt. Sie richtet sich nicht auf die Behandlung der eigentlichen Krankheitssymptome.

Definition:

Osteopathie umfasst manuelle (mit den Händen durchgeführte) Diagnostik und Therapie am Bewegungssystem, den inneren Organen und am Nervensystem als
ganzheitliche Heilmethode. Die Therapie stellt den Abbau von Blockaden und die Wiederherstellung des Gleichgewichts aller Körpersysteme in den Mittelpunkt. Sie richtet sich nicht auf die Behandlung der eigentlichen Krankheitssymptome.

parenteral ernährt
Definition:
Ernährung unter Umgehung des Magen-Darm-Kanals d.h. mittels Injektion oder Infusion
Definition:
Ernährung unter Umgehung des Magen-Darm-Kanals d.h. mittels Injektion oder Infusion
pathologisch
Definition:
krankhaft verändert
Definition:
krankhaft verändert
Perforation
Definition:
Durchbruch
Definition:
Durchbruch
perineale Fistel
Definition:

Verbindung zwischen Darm und Körperoberfläche, die in dem Raum zwischen Anus und Genitalien (Damm) mündet:

  • beim Mädchen vor dem Analgrübchen und hinter dem Scheidenvorhof
  • Beim Jungen kann sie vor dem Analgrübchen gelegen sein, im Bereich der Mittellinie oder bis zum Penis kurz unterhalb der Eichel ziehen.
Definition:

Verbindung zwischen Darm und Körperoberfläche, die in dem Raum zwischen Anus und Genitalien (Damm) mündet:

  • beim Mädchen vor dem Analgrübchen und hinter dem Scheidenvorhof
  • Beim Jungen kann sie vor dem Analgrübchen gelegen sein, im Bereich der Mittellinie oder bis zum Penis kurz unterhalb der Eichel ziehen.
Prognose
Definition:
ärztliche Einschätzung des zu erwartenden Krankheitsverlaufs und des Behandlungsergebnisses
Definition:
ärztliche Einschätzung des zu erwartenden Krankheitsverlaufs und des Behandlungsergebnisses
Proktologe
Definition:
Facharzt für Erkrankungen des Enddarms
Definition:
Facharzt für Erkrankungen des Enddarms
Prolabieren
Definition:

unnatürlicher Vorfall eines Organs oder Organteils durch eine angeborene oder neu angelegte Körperöffnung

Definition:

unnatürlicher Vorfall eines Organs oder Organteils durch eine angeborene oder neu angelegte Körperöffnung

PSARP
Akronym von:
posteriore-sagittale-anorektale Plastik

Operationsmethode bei anorektalen Fehlbildungen:

In Bauchlage, nach Legen eines Blasenkatheters und Darstellung der Sphinktermuskulatur mit einem Muskelreizgerät werden Haut und sämtliche Muskelschichten zwischen Damm und Steißbein streng in der Mittellinie gespalten, eine evtl. vorhandene Fistel wird vom Rektumlumen her versorgt, der freipräparierte Rektumblindsack falls notwendig verengt und in den von der Levatormuskulatur und dem Muskelkomplex gebildeten Trichter sowie in den äußeren Schließmuskel verlagert.

Akronym von:
posteriore-sagittale-anorektale Plastik

Operationsmethode bei anorektalen Fehlbildungen:

In Bauchlage, nach Legen eines Blasenkatheters und Darstellung der Sphinktermuskulatur mit einem Muskelreizgerät werden Haut und sämtliche Muskelschichten zwischen Damm und Steißbein streng in der Mittellinie gespalten, eine evtl. vorhandene Fistel wird vom Rektumlumen her versorgt, der freipräparierte Rektumblindsack falls notwendig verengt und in den von der Levatormuskulatur und dem Muskelkomplex gebildeten Trichter sowie in den äußeren Schließmuskel verlagert.

PSARVUP
Akronym von:
posteriore–sagittale Ano-rekto-vagino-uethro-Plastik

Operationsmethode zur Korrektur einer Kloakenfehlbildung, bei der die PSARP um die Rekonstruktion der Harnröhre und der Vagina erweitert wird.

Akronym von:
posteriore–sagittale Ano-rekto-vagino-uethro-Plastik

Operationsmethode zur Korrektur einer Kloakenfehlbildung, bei der die PSARP um die Rekonstruktion der Harnröhre und der Vagina erweitert wird.

Pseudo-Inkontinenz
Definition:

Lang anhaltende Verstopfung blockiert die Stuhlentleerung. Das Stuhl-"Reservoir" ist gefüllt, nur noch dünnflüssiger Stuhl läuft an den harten Stuhlballen vorbei (Überlaufenkopresis, Überlaufinkontinenz). Der Patient ist scheinbar inkontinent.

Definition:

Lang anhaltende Verstopfung blockiert die Stuhlentleerung. Das Stuhl-"Reservoir" ist gefüllt, nur noch dünnflüssiger Stuhl läuft an den harten Stuhlballen vorbei (Überlaufenkopresis, Überlaufinkontinenz). Der Patient ist scheinbar inkontinent.

Reflux
Definition:
Rückfluss, Rückstau
Definition:
Rückfluss, Rückstau
rektal
den Enddarm (Rektum) betreffend
den Enddarm (Rektum) betreffend
Rektoskopie
Definition:
Mastdarmspiegelung, Endoskopie des Mastdarms
Definition:
Mastdarmspiegelung, Endoskopie des Mastdarms
Rektumatresie
Definition:

Form der anorektalen Fehlbildungen: Undurchgängigkeit des Mastdarms, z.B. durch eine Membran oder durch einen fehlenden Darmabschnitt bei normalem Analkanal. (Die Rektumatresie tritt bei weniger als 1 % der Patienten auf.)

Definition:

Form der anorektalen Fehlbildungen: Undurchgängigkeit des Mastdarms, z.B. durch eine Membran oder durch einen fehlenden Darmabschnitt bei normalem Analkanal. (Die Rektumatresie tritt bei weniger als 1 % der Patienten auf.)

Rektummanometrie
Druckmessung im Enddarm
Druckmessung im Enddarm
Rektumperforation
Definition:

lokaler Wanddurchbruch des Rektums z.B. durch entzündliche Wandveränderung oder durch Verletzung der Darmwand bei einer Endoskopie oder bei einer Biopsie:
Dadurch gelangt Darminhalt in die Umgebung des Rektums (gedeckte Perforation) oder in die freie Bauchhöhle (freie Perforation). Folge kann entweder ein Abszess oder eine Bauchfellentzündung sein.

Definition:

lokaler Wanddurchbruch des Rektums z.B. durch entzündliche Wandveränderung oder durch Verletzung der Darmwand bei einer Endoskopie oder bei einer Biopsie:
Dadurch gelangt Darminhalt in die Umgebung des Rektums (gedeckte Perforation) oder in die freie Bauchhöhle (freie Perforation). Folge kann entweder ein Abszess oder eine Bauchfellentzündung sein.

Rektumsaugbiopsie
Entnahme von etwa glasstecknadelkopfgroßen Gewebeproben mit einem speziellen Instrument, das Rektumschleimhaut und die darunter liegende Schicht (Submukosa) in eine Kapsel ansaugt
Entnahme von etwa glasstecknadelkopfgroßen Gewebeproben mit einem speziellen Instrument, das Rektumschleimhaut und die darunter liegende Schicht (Submukosa) in eine Kapsel ansaugt
Rektumstenose
Definition:
Verengung des Mastdarms
Definition:
Verengung des Mastdarms
Rektumstufenbiopsie
Rektumschleimhautbiopsien in verschiedenem Abstand vom Analring
Rektumschleimhautbiopsien in verschiedenem Abstand vom Analring
Resektion
operative Entfernung eines erkrankten Organteils
operative Entfernung eines erkrankten Organteils
rudimentär
Definition:
verkümmert, unentwickelt
Definition:
verkümmert, unentwickelt
sacral
Definition:
zum Kreuzbein (Sakrum) gehörend
Definition:
zum Kreuzbein (Sakrum) gehörend
Sakrum
fünf miteinander verschmolzene Wirbel zwischen Lendenwirbelsäule und Steißbein, Teil des Beckengürtels
fünf miteinander verschmolzene Wirbel zwischen Lendenwirbelsäule und Steißbein, Teil des Beckengürtels
Sakrum-Agenesie
angeborenes Fehlen des Sakrums (Kreuzbein): immer mit einer neurogenen Blasenentleerungsstörung verbunden (Begleitfehlbildung)
angeborenes Fehlen des Sakrums (Kreuzbein): immer mit einer neurogenen Blasenentleerungsstörung verbunden (Begleitfehlbildung)
SHG
Akronym von:
Selbsthilfegruppe
Akronym von:
Selbsthilfegruppe
somatisch
Definition:
körperlich
Definition:
körperlich
Sonographie
Definition:
Anwendung von Ultraschall als (schnitt-)bildgebendes Verfahren zur Untersuchung z.B. innerer Organe
Definition:
Anwendung von Ultraschall als (schnitt-)bildgebendes Verfahren zur Untersuchung z.B. innerer Organe
soziale Kontinenz
Definition:

Der/die Patient/in kann sich mit Hilfsmitteln ohne Einschränkungen durch Harn- oder Stuhlinkontinenz in ihrem/seinem sozialen Umfeld bewegen.

Definition:

Der/die Patient/in kann sich mit Hilfsmitteln ohne Einschränkungen durch Harn- oder Stuhlinkontinenz in ihrem/seinem sozialen Umfeld bewegen.

Sphinkter
Definition:
Schließmuskel
Definition:
Schließmuskel
Sphinkterachalasie
fehlende Erschlaffung des Schließmuskels
fehlende Erschlaffung des Schließmuskels
spina bifida
Definition:
übergeordneter Begriff für Bogenschlussstörungen der Wirbelbögen mit oder ohne Beteiligung des Rückenmarks und seiner Hüllen
Definition:
übergeordneter Begriff für Bogenschlussstörungen der Wirbelbögen mit oder ohne Beteiligung des Rückenmarks und seiner Hüllen
Stoma
Definition:
(griech. Mund); operativ hergestellte Öffnung eines Hohlorgans an der Haut

z.B. Anus praeter = Kolostoma = künstlicher Darmausgang

Definition:
(griech. Mund); operativ hergestellte Öffnung eines Hohlorgans an der Haut

z.B. Anus praeter = Kolostoma = künstlicher Darmausgang

Striktur
hochgradige narbige Verengung eines Körperkanals
hochgradige narbige Verengung eines Körperkanals
Submukosa
Gewebsschicht zwischen Schleimhaut und Muskelschicht
Gewebsschicht zwischen Schleimhaut und Muskelschicht
Szintigraphie
Definition:

bildgebendes Verfahren mithilfe einer radioaktiv markierten Substanz, die in den Körper eingebracht wird und sich in dem zu untersuchenden Organ anreichert: Dessen Lage, Größe, Form und Funktion können durch Messung der Strahlung von außen beurteilt werden.

Definition:

bildgebendes Verfahren mithilfe einer radioaktiv markierten Substanz, die in den Körper eingebracht wird und sich in dem zu untersuchenden Organ anreichert: Dessen Lage, Größe, Form und Funktion können durch Messung der Strahlung von außen beurteilt werden.

teratogen
Definition:
Fehlbildungen bewirkend z.B. durch fruchtschädigende Umweltfaktoren
Definition:
Fehlbildungen bewirkend z.B. durch fruchtschädigende Umweltfaktoren
tethered cord
Definition:
engl. tethered spinal cord: Anheftung des unteren (kaudalen) Endes des Rückenmarks im Spinalkanal

entweder angeboren i.S. einer Fehlbildung oder erworben, z.B. im Bereich einer Narbe (postoperativ): Dies setzt das untere Ende des Rückenmarks und die Nervenwurzeln Zugkräften aus, die zu neurologischen Symptomen, z.B. der Harnblase, des Enddarmes oder der Beine führen können.

Definition:
engl. tethered spinal cord: Anheftung des unteren (kaudalen) Endes des Rückenmarks im Spinalkanal

entweder angeboren i.S. einer Fehlbildung oder erworben, z.B. im Bereich einer Narbe (postoperativ): Dies setzt das untere Ende des Rückenmarks und die Nervenwurzeln Zugkräften aus, die zu neurologischen Symptomen, z.B. der Harnblase, des Enddarmes oder der Beine führen können.

toxisches Megakolon
akute, massive Dickdarmerweiterung mit klinisch plötzlich einsetzender und heftig verlaufender Dickdarmentzündung (seltene lebensbedrohliche Komplikation eine Dickdarmentzündung)
akute, massive Dickdarmerweiterung mit klinisch plötzlich einsetzender und heftig verlaufender Dickdarmentzündung (seltene lebensbedrohliche Komplikation eine Dickdarmentzündung)
tracheo-ösophageale Fistel
Definition:
anormaler Gang zwischen Luft- und Speiseröhre
Definition:
anormaler Gang zwischen Luft- und Speiseröhre
transanal
durch den Anus
durch den Anus
Ureter
Definition:
Harnleiter
Definition:
Harnleiter
urodynamische Untersuchung
Definition:

Untersuchung von Funktionsabläufen des (unteren) Harntrakts; die Urodynamik erfordert die Einführung eines Katheters in die Blase entweder durch die Harnröhre oder in Kurznarkose durch die Bauchdecke. Wird die Urodynamik mit einer gleichzeitigen Röntgenuntersuchung kombiniert, spricht man von Videourodynamik.

Definition:

Untersuchung von Funktionsabläufen des (unteren) Harntrakts; die Urodynamik erfordert die Einführung eines Katheters in die Blase entweder durch die Harnröhre oder in Kurznarkose durch die Bauchdecke. Wird die Urodynamik mit einer gleichzeitigen Röntgenuntersuchung kombiniert, spricht man von Videourodynamik.

Uroflowmetrie
Messung des Harnflusses beim Wasserlassen (auf einer speziellen Toilette)
Messung des Harnflusses beim Wasserlassen (auf einer speziellen Toilette)
Urogenitaltrakt
Definition:
Harn- und Geschlechtsorgane
Definition:
Harn- und Geschlechtsorgane
Urostoma
Definition:
künstl. Ausgang der ableitenden Harnwege (Nierenbecken, Harnleiter oder Blase)
Definition:
künstl. Ausgang der ableitenden Harnwege (Nierenbecken, Harnleiter oder Blase)
VACTERL-Syndrom
Definition:
Kombination von Fehlbildungen: V = vertebra; A = anorektal; C = Herz (cardial); T = Luftröhre (trachea); E = Speiseröhren-Atresie (o)esophagus; R = Nieren (renal) und Radialknochen-Dysplasie; L = Extremitäten (limb)

Eine Kombination von Fehlbildungen. Hierbei steht jeder Buchstabe für eine mögliche Begleitfehlbildung, wobei die Abkürzungen sich auf die angloamerikanische Terminologie beziehen:
V = vertebral / Wirbel
A = anal / Anus
C = cardial / Herz
T = tracheal / Luftröhre
E = esophageal / Speiseröhre
R = renal / Niere
L = limb / Extremitäten
Für die Diagnose „VACTERL“ sollten mindestens drei schwere Fehlbildungen vorliegen.

Definition:
Kombination von Fehlbildungen: V = vertebra; A = anorektal; C = Herz (cardial); T = Luftröhre (trachea); E = Speiseröhren-Atresie (o)esophagus; R = Nieren (renal) und Radialknochen-Dysplasie; L = Extremitäten (limb)

Eine Kombination von Fehlbildungen. Hierbei steht jeder Buchstabe für eine mögliche Begleitfehlbildung, wobei die Abkürzungen sich auf die angloamerikanische Terminologie beziehen:
V = vertebral / Wirbel
A = anal / Anus
C = cardial / Herz
T = tracheal / Luftröhre
E = esophageal / Speiseröhre
R = renal / Niere
L = limb / Extremitäten
Für die Diagnose „VACTERL“ sollten mindestens drei schwere Fehlbildungen vorliegen.

vaskulär
Definition:
die Blutgefäße betreffend
Definition:
die Blutgefäße betreffend
VATER-Syndrom
Definition:
Kombination von Fehlbildungen: V steht für Wirbel vertebra; A steht für anorektal; T steht für Luftröhre trachea; E steht für Speiseröhren-Atresie (o)esophagus; R steht für Nieren renal

Eine Kombination von Fehlbildungen. Hierbei steht jeder Buchstabe für eine mögliche Begleitfehlbildung, wobei die Abkürzungen sich auf die angloamerikanische Terminologie beziehen:
V = vertebral / Wirbel
A = anal / Anus
T = tracheal / Luftröhre
E = esophageal / Speiseröhre
R = renal / Niere
Für die Diagnose „VATER“ sollten mindestens drei schwere Fehlbildungen vorliegen.

Definition:
Kombination von Fehlbildungen: V steht für Wirbel vertebra; A steht für anorektal; T steht für Luftröhre trachea; E steht für Speiseröhren-Atresie (o)esophagus; R steht für Nieren renal

Eine Kombination von Fehlbildungen. Hierbei steht jeder Buchstabe für eine mögliche Begleitfehlbildung, wobei die Abkürzungen sich auf die angloamerikanische Terminologie beziehen:
V = vertebral / Wirbel
A = anal / Anus
T = tracheal / Luftröhre
E = esophageal / Speiseröhre
R = renal / Niere
Für die Diagnose „VATER“ sollten mindestens drei schwere Fehlbildungen vorliegen.

Vesikostomie
Definition:
künstl. Blasenausgang, Blasenstoma

Operativ angelegte äußere Blasenfistel, entweder durch Verbindung der Blasenwand mit der Haut oder durch Zwischenschaltung z.B. der Appendix (Mitrofanoff-Stoma) oder durch Einbringen eines Katheters über eine Blasenpunktion (Katheterzystostomie)

Definition:
künstl. Blasenausgang, Blasenstoma

Operativ angelegte äußere Blasenfistel, entweder durch Verbindung der Blasenwand mit der Haut oder durch Zwischenschaltung z.B. der Appendix (Mitrofanoff-Stoma) oder durch Einbringen eines Katheters über eine Blasenpunktion (Katheterzystostomie)

vesikoureteraler Reflux

Rückfluss von Urin aus der Blase in die Harnleiter/Nieren

Rückfluss von Urin aus der Blase in die Harnleiter/Nieren

vestibuläre Fistel
Definition:
Fistel in den Scheidenvorhof

häufigste Form der anorektalen Fehlbildungen beim Mädchen; angeborene Verbindung zwischen Rektumsblindsack und Scheidenvorhof

Definition:
Fistel in den Scheidenvorhof

häufigste Form der anorektalen Fehlbildungen beim Mädchen; angeborene Verbindung zwischen Rektumsblindsack und Scheidenvorhof

Zuelzer-Wilson-Syndrom
Definition:
totale Aganglionosis koli mit aganglionärem Endileumsegment (Fehlen der Nervenzellen im gesamten Dickdarm und Teilen des Dünndarms) Diese Form liegt bei weniger als 5 - 10% der Patienten vor.

spezielle Form einer angeborenen Aganglionose, bei der das gesamte Kolon betroffen ist (benannt nach ihren Beschreibern Wolf William Zülzer und James Leroy Wilson)

Definition:
totale Aganglionosis koli mit aganglionärem Endileumsegment (Fehlen der Nervenzellen im gesamten Dickdarm und Teilen des Dünndarms) Diese Form liegt bei weniger als 5 - 10% der Patienten vor.

spezielle Form einer angeborenen Aganglionose, bei der das gesamte Kolon betroffen ist (benannt nach ihren Beschreibern Wolf William Zülzer und James Leroy Wilson)

Zystoskopie
Definition:
Blasenspiegelung

instrumentelle Untersuchung der Harnblase und Harnröhre (Urethrozystoskopie), bei der mit einem speziellen Endoskop, dem Zystoskop, Harnblase und Harnröhre untersucht werden (bei Kindern i. d. Regel in Narkose)

Definition:
Blasenspiegelung

instrumentelle Untersuchung der Harnblase und Harnröhre (Urethrozystoskopie), bei der mit einem speziellen Endoskop, dem Zystoskop, Harnblase und Harnröhre untersucht werden (bei Kindern i. d. Regel in Narkose)